Weiterbildung nach der Lehre

Eine Ausbildung zum Metallbauer ist erst der Einstieg in eine Welt voller Weiterbildungsmöglichkeiten. Ob Meisterschule, Fachausbildungen oder Studium: Heute findet sich für jeden Topf der passende Deckel und die Möglichkeit, den eigenen beruflichen Traum zu verwirklichen.


So manches Vorurteil mag dir vielleicht schon begegnet sein: „Du musst unbedingt dein Abitur machen und studieren“ oder „Was? Du willst Handwerker werden?“ Jetzt kannst du ganz entspannt erwidern: „Ja, ich will.“ Und für alle um dich herum, die es noch nicht verstanden haben: Das alte Sprichwort „Bleib bei deinen Leisten“ war noch nie so lame wie heute. Denn eine Ausbildung zum Metallbauer ist heute keineswegs das Ende, sondern vielmehr der Start in eine Berufslaufbahn, die lebenslanges Lernen und Weiterbilden ermöglicht. Ob an den Berufsfachschulen des Metallhandwerks, an Fachhochschulen und Universitäten: Es gibt zahllose Möglichkeiten, das eigene Wissen und Können weiterzuentwickeln und Karriere zu machen. 


Horizontal & Vertikal

Wie jeder andere Auszubildende hast du besondere Begabungen und Tätigkeiten, die dir Freude bereiten. Wie du dich weiterentwickeln willst, hängt deshalb von dir ab. Dabei gibt es zwei Karriere-Möglichkeiten: horizontal und vertikal. Das bedeutet, dass du dich innerhalb deiner Facharbeitstätigkeit einer-seits zum Spezialisten weiterbilden kannst, indem du Fachkurse und Sonderprüfungen absolvierst. Andererseits stehen dir auch alle Möglichkeiten einer vertikalen Karriere offen, das heißt, du kannst die Meisterprüfung absolvieren, ein Studium zum Ingenieur abschließen oder als Betriebsinhaber zum Unternehmer werden.

Ohne Abi studieren? Was früher unmöglich war, ist mittlerweile selbstverständlich. Als Meister kannst du an vielen technischen Hochschulen studieren. Zudem gibt es dort sehr praxisorientierte Studiengänge, durch die du dein Wissen direkt in den Betrieb einbringen kannst. Zum Beispiel die Studiengänge „Konstruktion und Fertigung“ oder „Stahl- und Metallbau“.